506596 Ploey You Never Fly Alone

"Ploey" widmet sich thematisch unter anderem der Frage nach dem Umgang mit Verlusten und vermittelt die Botschaft, an seine Fhigkeiten zu glauben und sich nicht vom rechten Weg abbringen zu lassen. Dabei handelt es sich um kindgerechte Botschaften und sinnvolle, lehrreiche Inhalte, die "Ploey" mittels einer stimmigen Mischung aus Wortwitz, Action, Slapstick aber auch Melancholie vermittelt. Denn trotz aller Rasanz (die rund 85 Minuten Lauflnge sind enorm kurzweilig) und des erzhlerisch hohen Tempos, nimmt sich der Film Zeit fr nachdenkliche, schwermtige Momente – und stellt in diesem Zusammenhang gekonnt die Frage nach der berwindung von Einsamkeit und Trauer.

Die Action ist ein zentraler Bestandteil des Films. "Ploey" wimmelt nur so vor Verfolgungsjagden, halsbrecherischen Stunts sowie spektakulren Strzen und Sprngen. Auerdem beweisen die Macher durchaus Talent in Sachen Authentizitt und Charakterzeichnung. Denn viele der tierischen Figuren statten sie mit typischen Merkmalen und Eigenschaften aus, die man den entsprechenden Tieren auch im wahren Leben zuschreibt: Die Maus zum Beispiel erweist sich als etwas tollpatschig, das Schneehuhn als widerstands- und anpassungsfhig und die Schwalbe kommt leichtglubig und ein wenig naiv daher.

Abzge gibt es bei der visuellen bzw. technischen Umsetzung sowie der musikalischen Untermalung. Diese wirkt in ihrem berdeutlichen, fast aggressiven Einsatz nicht selten zu dominant und plakativ. Und die Animationen sind weniger detailliert und wirken bei weitem nicht so ausgefeilt und realistisch wie es in Pixar- und Dreamworks-Filmen der Fall ist. Dieser Umstand ist freilich auch dem wesentlich geringeren Budget geschuldet.

Fazit: Sympathischer, kindgerechter Animationsspa mit hohem Action- und Slapstickanteil, der in Sachen Optik und visueller Ausgestaltung nicht mit Pixar- und Dreamworks-Produktionen mithalten kann.

Source : https://www.spielfilm.de/filme/3006558/ploey/kritik

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