17654 District 9

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.25 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 2.675,10 -0,79% -1,93%

Euro-Stoxx-50 3.123,62 -1,16% -10,85%

Stoxx-50 2.886,96 -0,40% -9,15%

DAX 11.121,45 -1,09% -13,90%

FTSE 6.976,97 -0,34% -8,93%

CAC 4.933,11 -1,05% -7,14%

Nikkei-225 21.583,12 -1,09% -5,19%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 160,77% +7

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 57,08 57,20 -0,2% -0,12 -1,2%

Brent/ICE 66,39 66,79 -0,6% -0,40 +5,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.226,30 1.224,10 +0,2% +2,20 -5,9%

Silber (Spot) 14,46 14,43 +0,2% +0,03 -14,6%

Platin (Spot) 851,95 853,50 -0,2% -1,55 -8,3%

Kupfer-Future 2,80 2,80 +0,0% +0,00 -16,5%

Die Ölpreise geben weiter nach. Die für Anfang Dezember erwarteten Opec-Förderkürzungen wirken sich nicht stabilisierend aus. Eine Produktionskürzung von 1,2 Millionen Barral pro Tag, wie vor zwei Jahren, reichte aus, um den Markt zu stabiliserien, so Hans van Cleef von ABN Amro.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Stimmung an der Wall Street bleibt schlecht. Nach der Talfahrt des Vortages - vor allem im Technologiesektor - dürfte es weiter nach unten gehen. An der technologielastigen Nasdaq könnten die Startverluste sogar noch etwas deutlicher ausfallen. Eine Kombination aus mäßigen Ausblicken von Technologieschwergewichten wie Apple oder Facebook - Befürchtungen, das Hoch bei den Unternehmensergebnissen könnte bereits überschritten sein - und die frostigen Handelsbeziehungen zwischen den USA und China machten insbesondere Technologietitel anfällig für Verkäufe, heißt es. "Der Technologiesektor, speziell in den USA, ist stärker an politische und regulative Risiken gekoppelt, als viele Investoren vorbereitet waren", analysiert ein Marktstratege.

Unter den Einzelwerten legen Urban Outfitter vorbörslich um 1,4 Prozent zu. Der Textil-Einzelhändler hatte besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt.

L Brands geben dagegen um 5,6 Prozent nach. Die Muttergesellschaft von Victoria's Secret, Bed & Body Works und anderen Einzelhandelsmarken hatte im Rahmen der Prognosen liegende Geschäftstzahlen vorgelegt, zugleich aber eine Dividendenkürzung angekündigt.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Im Laufe des Tages:

- DE/Deutsche Bahn AG, Fortsetzung Tarifverhandlung mit GDL

Mögliche vorgezogene Termine - auf Basis des Vorjahres geschätzt:

Encavis AG (ehemals Capital Stage AG), Ergebnis 9 Monate

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

14:30 Baubeginne/-genehmigungen Oktober

Baubeginne

PROGNOSE: +2,4% gg Vm

zuvor: -5,3% gg Vm

Baugenehmigungen

PROGNOSE: +2,3% gg Vm

zuvor: -0,6% gg Vm

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die Aktienmärkte können sich von den Tagestiefs erholen. Händler sprechen von einer reinen Gegenbewegung, die knapp über dem DAX-Jahrestief eingesetzt habe. Sie bezweifeln aber die Nachhaltigkeit, weil die Belastungsfaktoren wie der Brexit oder der Handelsstreit nicht vom Tisch sind. Anleger kaufen so genannte defensive Titel. In Europa legen die Aktien der Versorger, Nahrungsmittelhersteller und Pharmaproduzenten leicht zu, ihre Stoxx-Branchenindizes gewinnen bis zu 0,4 Prozent. Dagegen bricht der Technologieindex um 1,9 Prozent ein, nachdem sich die Gewinnmitnahmen bei US-Technologiewerten am Montag ausgeweitet hatten. Schwach zeigen sich die Aktien von Infineon, Ericsson und Nokia, die alle zwischen 2 und 3 Prozent abgeben. Der 2019er Ausblick stützt die Wirecard-Aktie nicht, sie notiert 4,8 Prozent im Minus. Auffallend schwach tendieren Deutsche Bank, sie verliert 2,9 Prozent. Zeitweise hatte sie den tiefsten Stand aller Zeiten markiert. Wie mehrere Zeitungen berichten, ist die Deutsche Bank im Geldwäscheskandal der Danske Bank in den Fokus der Ermittler gerückt. Die Societe Generale muss wegen Sanktionsverstößen eine Milliardenstrafe in den USA zahlen. Die Aktie handelt 1,6 Prozent im Minus. Das Strategie-Update der BASF kommt nicht gut an, für die Aktie geht es um 2,6 Prozent nach unten.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:08 Mo, 17.34 % YTD

EUR/USD 1,1428 -0,21% 1,1452 1,1450 -4,9%

EUR/JPY 128,47 -0,30% 128,91 128,83 -5,0%

EUR/CHF 1,1332 -0,40% 1,1370 1,1382 -3,2%

EUR/GBP 0,8895 -0,04% 0,8914 0,8907 +0,1%

USD/JPY 112,42 -0,07% 112,51 112,50 -0,2%

GBP/USD 1,2847 -0,16% 1,2858 1,2857 -4,9%

Bitcoin

BTC/USD 4.489,75 -7,8% 4.669,53 5.096,92 -67,1%

Der Yen dürfte angesichts der aktuell stark eingetrübten Stimmung an den Aktienmärkten von seinem Ruf als sicherer Hafen profitieren.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Aktienmärkte haben im Sog sehr schwacher US-Vorgaben teils kräftig nachgegeben. Insbesondere galt dies für den Technologiesektor. In der Region standen Aktien von Apple-Zulieferern und anderen Technologieunternehmen unter Abgabedruck. In Hongkong gaben AAC und Sunny Optical um 3,8 bzw. 3 Prozent nach. In Taiwan verloren Hon Hai 3,3 Prozent und Taiwan Semiconductor 1,8 Prozent. In Südkorea traf es SK Hynix mit einem Minus von 3,3 Prozent. Samsung Electronics gaben 2 Prozent nach. Am schwächsten zeigten sich die Börsen in Hongkong und Schanghai. Tencent gaben 3,1 Prozent nach. Xiaomi stiegen um 7,9 Prozent aufgrund guter Drittquartalszahlen. CSPC Pharmaceutical büßten 5,2 Prozent ein. Hier wirkten die schwach ausgefallenen Neunmonatszahlen des Vortages nach. Der Immobiliensektor gab in China nach den Zugewinnen am Vortag wieder um 1,3 Prozent nach. In Tokio gaben Sony 3,1 Prozent nach, Nintendo um 5,7 und Advantest um 2,7 Prozent. Der Kurs des Roboterbauers Fanuc reduzierte sich um 2,1 Prozent. Nach der Verhaftung von Nissan-Chairman Carlos Ghosn stand der japanische Automobilsektor im Fokus. Nissan knickten um 5,5 Prozent ein, die Aktie des Partnerunternehmens Mitsubishi Motors verlor 6,9 Prozent. Toyota gewannen dagegen 1,6 Prozent. Wegen der weiter sinkenden Ölpreise standen erneut Ölwerte in Sydney unter Abgabedruck. Der Energiesektor gab 1,1 Prozent nach.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien zur Absicherung europäischer Unternehmens- und Staatsanleihen steigen an. Investoren stufen das Risiko höher ein, zudem sind Emittenten sehr aktiv. Die EZB kaufte in der Vorwoche über das CSPP-Programm Anleihen mit einem Volumen von 1,1 Milliarden Euro - der höchste Wert seit Ende September. Die Credit-Strategen der Commerzbank stellen zu Recht die Frage, wie stark sich die Spreads in den vergangenen Wochen wohl ohne CSPP-Unterstützung geweitet hätten. Da die im Dezember zu erwartende Verlangsamung näher rücke, könnte schon bald die Antwort geliefert werden, wenn die EZB die Aktivität im Januar einstelle. Da das bärische Umfeld weiter Bestand habe dürfte, raten die Strategen der Commerzbank zu einer vorsichtigen Positionierung.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

BASF-Chef will Profitabilität erhöhen - Fokus auf Asien

BASF-Chef Martin Brudermüller will die Profitabilität des Chemiekonzerns erhöhen und setzt mit seiner neuen Strategie auf den asiatischen Markt. Der DAX-Konzern kündigte auch ein neues Programm an, mit dem der Gewinn ab 2021 um einen Milliardenbeitrag gesteigert werden soll. "Mit unserer neuen Strategie setzen wir die Segel auf Wachstumskurs", sagte Brudermüller bei der Präsentation der neuen Strategie. China sei mit einem Anteil von aktuell über 40 Prozent am Weltmarkt der größte Chemiemarkt. "Bis 2030 wird der Anteil Chinas auf knapp 50 Prozent wachsen und wir wollen daran partizipieren", so Brudermüller.

Wirecard erwartet 2019 starken Anstieg des operativen Gewinns

Der Zahlungsdienstleister Wirecard peilt im kommenden Jahr einen kräftigen Anstieg seines operativen Gewinns an. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) werde in einer Bandbreite von 740 bis 800 Millionen Euro erwartet, teilte das im DAX und TecDAX notierte Unternehmen mit. Gegenüber der für 2018 erwarteten EBITDA-Spanne entspricht das einem Wachstum zwischen 30 und 45 Prozent.

Porsche-Holding steigert Gewinn um ein Viertel

Der Volkswagen-Großaktionär Porsche hat in den ersten neun Monaten dank guter Geschäfte des Wolfsburger Autokonzerns den Gewinn kräftig gesteigert. Das Ergebnis nach Steuern kletterte um 25 Prozent auf 2,67 Milliarden Euro, wie die Porsche Automobil Holding SE mitteilte. Die Nettoliquidität stieg auf 961 Millionen von 937 Millionen Euro zum Jahresende 2017.

Basketball-Spieler reicht Zivilklage gegen US-Tochter von Adidas ein

Die Affäre im Korruptions- und Betrugsprozess im Zusammenhang mit US-College-Basketball wird um ein neues Kapitel reicher. Erst vor einem Monat ist ein früherer Adidas-Manager der Bestechung von Basketball spielenden Studenten in den USA schuldig gesprochen worden. Jetzt reichte der ehemalige High-School-Basketballstar Brian Bowen Jr, der für die College-Mannschaft der University of Louisville spielen sollte, Zivilklage gegen die US-Tochter des deutschen Sportartikelherstellers Adidas am U.S. District Court South Carolina ein.

Dermapharm bestätigt nach neun Monaten Prognose

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 20, 2018 07:28 ET ( 12:28 GMT)

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Source : http://www.finanztreff.de/news/midday-briefing-unternehmen-und-maerkte/14607513

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